Einkauf
Vor
dem
seinerzeitigen
EU-Beitritt
wurde
uns
mit
vollmundigen
Versprechungen
ganz
allgemein
der
Mund
wässrig
gemacht.
Um
bei
unserem
Thema
zu
bleiben:
natürlich
auch
über
die
größere
Auswahl
an
Lebensmitteln.
Hier
und
heute
sehe
ich
die
damaligen
Versprechungen
nicht
eingelöst.
Es
hat
sich
weder
die
Vielzahl
der
Produkte
erhöht
(Neue
Lebensmittel
wurden
nicht
entdeckt,)
noch
deren
Qualität.
Letztere
sehe
ich
eigentlich
im
Niedergang.
Die
herbeigeschafften
Mengen
sind
hingegen
tatsächlich
gewaltig,
wenngleich
sie
oft
auch
nur
in
Regalen
vergammeln
und
letztlich
weggeworfen
werden.
Alleine
der
Ausstoß
an
nicht
verkauftem,
daher
auch
nicht
verspeistem
Brot,
den
eine
Stadt
wie
Wien
täglich
hinterlässt,
denn
produziert
kann
man
nicht
sagen,
ist
enorm.
Aktionismus
wie
die
Abgabe
zum
halben
Preis,
ja
auch
das
Verschenken
bildet
nur
ein
Pflästerchen,
welches
den
Totalschaden
nicht
einmal
ansatzweise
verbergen kann.
Beim
täglichen
Einkauf
stellt
man
zunächst
fest,
dass
das
kleine,
aber
feine
Fachgeschäft
nicht
mehr
existiert.
In
der
Marktgemeinde,
in
der
ich
u.a.
lebe,
haben
letztes
Jahr
die
beiden
verbliebenen
Fleischer
für
immer
zugesperrt.
Zum
Thema
Fleisch
ist
anzumerken,
dass
mit
Ende
2025
auch
f-eins,
ein
Fleisch-
Versorgungszentrum
Opfer
von
spekulativen
Geschäften geworden ist, die Pforten sind geschlossen.
Gemüse
findet
sich
in
–
zugegeben
–
großer
Auswahl
in
Supermärkten.
Versuchen
Sie
aber
einmal
dort
nach
Pastinaken
zu
fragen.
Das
Gros
der
Regalbetreuer
wird
wahrscheinlich
mit
dem
Gemüsenamen
nichts
anzufangen
wissen.
Zum
Angebot
auf
dem
Biosektor:
Hier
scheint
es
zu
genügen,
wenn
es
ein
bisserl
vergammelt
ist,
so
sieht
es
auf
der
Biomüllhalde
seiner
Bestimmung
entgegen
gemeinsam
mit
dem
Brot
entsorgt
zu
werden.
Paradoxerweise
werden
reife
Früchte mit dem Argument aus dem Verkauf gezogen, sie wären verdorben; Mangos sind da ein ganz gutes Beispiel.
Käse:
ja,
da
gibt
es
noch
paradiesische
Zustände:
im
Käseland
auf
dem
Naschmarkt
zum
Beispiel.
Im
Supermarkt
sollte
man getrost zu den „abgelaufenen“ Produkten greifen, da lässt sich gelegentlich ein Schnäppchen machen.
Einkaufen oder Beschaffungskriminalität